Chefsessel – bequem sitzen am Schreibtisch

Einen Chefsessel benutzen nicht nur diejenigen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, auch aus manchen Privathaushalten ist er nicht mehr weg zu denken. Der Sessel ist bequem, aber auch funktional und das muss auch sein, denn viele Menschen verbringen am Tag bis zu 11,5 Stunden in ihrem Sessel.

Ein hohes Ansehen bekam der Chefsessel wohl schon in der Vergangenheit, als der oberste Boss vor seinem Schreibtisch aus reiner Eiche in einem solchen Sessel saß. So konnte Macht demonstriert werden und auch Luxus, während das gemeine Fußvolk das Leben in einem normalen Bürostuhl fristen musste.

Diese Zeiten sind natürlich längst überholt, denn einen Chefsessel kann sich heute wohl jeder leisten. Ein solcher Sessel sollte aber einige Annehmlichkeiten aufweisen wie zum Beispiel eine verstellbare Sitztechnik, eine Wipp-Funktion oder eine Stütze für die Wirbelsäule. Überhaupt sollte er ergonomisch gebaut sein, um den heutigen Ansprüchen zu genügen.

Die gesunde Sitzgelegenheit

Das lange Sitzen nicht gut für die Gesundheit ist, weiß wohl jedes Kind, aber es gibt nun einmal Berufe in denen viel gesessen werden muss. Dauerhaftes Sitzen führt nicht nur zu Rückenleiden, sondern kann unter Umständen auch Schuld an einer Diabetes-Erkrankung und natürlich förderlich für Übergewicht sein. Durch einen Sitzkomfort, wie ihn die meisten Chefsessel haben, können diese Leiden auf ein Minimum reduziert werden.

Ein Chefsessel sollte also nicht nur schick aussehen, sondern auch eine dicke Polsterung aufweisen, breite Armlehnen haben und natürlich sollte auch eine Kopfstütze vorhanden sein. Der Sessel sollte zudem alle Bewegungen mitmachen und gegebenenfalls abfedern können.

Bei einem modernen Chefsessel bestimmt der Mensch die Sitzposition und nicht anders herum. Er sollte jede Bewegung mitmachen und Rücken schonend sein. Es gibt heute sogar Sessel, die eine Rückenmuskulatur auch im Sitzen stärken können.

Für Qualität muss auch gezahlt werden

Ein guter Chefsessel ist natürlich nicht ganz billig und das ist auch richtig so, denn er ist schließlich den gesamten Tag zu nutzen. Während es der einfache Bürostuhl auf einen Preis unter 200 Euro bringt, erscheint das bei ergonomischen Chefsesseln reine Utopie zu sein.

Hinzu kommt nicht nur die Effektivität, sondern auch die solide Verarbeitung, die mit bezahlt werden muss. Zudem hat der Sessel eine Bedienfunktion und eine Polsterung die Sitzmulden Bildung vermeiden sollte, dadurch bedingt kann es sein, dass das Becken so fixiert wird, das eine normale Bewegung nicht mehr möglich ist.

Das sollte ein Chefsessel haben

Die Rückenlehne ist bei einem guten Chefsessel unerlässlich, denn sie muss Halt geben können. Darum sollte auf eine sogenannte Beckenkammstütze beim Kauf geachtet werden. Damit ist eine feste Wölbung gemeint, die bei einer ausgewachsenen Person 18 bis 24 Zentimeter über dem Sitz sein sollte. Zudem sollte eine Rückenlehne nicht zu groß ausfallen und auch nicht zu sehr geformt sein. Ansonsten kann der Oberkörper leicht eingeklemmt werden und die Armbewegungen fallen zusehends schwerer.

Verzichtet werden sollte auf gar keinen Fall darauf, dass die Rückenlehne beweglich ist und einen konstanten Kontakt zum Rücken hat. So ist ein bequemes aufrechtes Sitzen möglich, wobei die Wirbelsäule gut abgestützt wird.

Die Armlehnen haben bei einem Chefsessel eine besondere Funktion, denn bei der Arbeit am Computer sind sie unbedingt nötig. Die Lehnen sollten ebenfalls verstellbar sein, dass im besten Fall der Arm im rechten Winkel liegen kann. Armlehnen haben auch die Funktion, dass das Aufstehen leichter fällt und bei Pausen die Arme auf ihnen einfach abgelegt werden können. Sessel bei denen die Armlehnen separat verstellbar sind, sind natürlich das Non- plus- Ultra.

Auf die Sitzfläche achten

Davon einmal abgesehen, dass immer ein „ Probesitzen“ stattfinden sollte, muss die Sitzfläche vor der Kniebeuge zu Ende sein. Nur so können die Beine nicht einschlafen, weil sie über einen längeren Zeitraum nicht durchblutet werden.

Die Mechanik ist ein weiteres Kapitel, das Beachtung finden sollte, denn sie ist so etwas wie das Herzstück von einem Chefsessel. Während einfache Stühle lediglich über eine Wipp-Funktion verfügen, sollte der moderne Chefsessel eine Synchronmechanik aufweisen und zudem mit einer Ergo-Top-Technologie versehen sein.

Der Chefsessel ist in der heutigen Zeit auch nicht mehr nur mit einem schwarzen Leder überzogen, dank neuester Technologien sind auch Bezugsstoffe möglich, die in bunten Farben daher kommen, aber trotzdem beansprucht werden können.

Chefsessel im Test

Es gibt unterschiedliche Eigenschaften über die ein Chefsessel verfügen sollte. Da wären die Armlehnen, eine durchgehende Rückenlehne, die Wipp-Funktion und eine 360 Grad Drehfunktion. Weiterhin sollte auf eine Höhenverstellung geachtet werden und auch Stuhlrollen müssen unbedingt sein.

Vor einem Kauf sollte also gut überlegt werden, was einen Chefsesel auszeichnet und es sollte zudem nicht nur auf den Preis geschaut werden. Leder darf, muss nicht mehr zwangsläufig sein, denn das kann in den warmen Monaten zu schlimmen Druckstellen auf der Haut führen.

Die Rollen sollten dem jeweiligen Untergrund angepasst sein und ein weiterer Punkt auf der Liste ist das Maximalgewicht, das der Sessel aufnehmen kann. Das Gestell sollte auf jeden Fall aus Metall gefertigt sein, denn umso länger hat ein Nutzer Freude an seinem neuen Sessel.

Wie wäre es anders möglich, denn natürlich wurden auch Chefsessel strengen Tests unterzogen. Hierbei kam das Modell Topstar auf den ersten Platz, der vom Hersteller Topstar gebaut wurde. Er ist allerdings mit Kunstleder versehen, hat aber eine moderne Quersteppung aufzuweisen. Zudem verfügt er über eine Komfort-Wipp Mechanik und hat einen ergonomischen Muldensitz mit Knierolle.

Auf den zweiten Platz schaffte es der Bürostuhl Songmics OBG24B von Songmics. Er zeichnet sich durch eine immens hohe Stabilität aus und zudem wurde er mit Gasdruckfedern ausgestattet.

Den dritten Platz belegt der Chefsessel Tek-Take vom Hersteller Tek Take, der mit einer hochwertigen Polsterung zum Nutzer kommt. Er hat eine gepolsterte und verstärkte Nacken-Kopfstütze und ist ebenfalls dank Sicherheitsgasdruckfedern höhenverstellbar. Die Wipp-Funktion kann stufenlos auf das Körpergewicht des Nutzers eingestellt werden.

Regelmäßige Wartung

Das teure Stück sollte allerdings ab und an eine Wartung erfahren, denn Metallteile, wie Gelenke und Scharniere müssen regelmäßig eingeölt werden. Natürlich sollten hierbei auch die Rollen nicht vergessen werden, denn ansonsten gibt es keinen Antrieb mehr.

Je teurer ein Chefsessel ist, desto besser sollte er auch behandelt werden, gerade bei Stühlen mit Lederoptik ist eine gründliche Pflege nötig, umso länger hat der Nutzer Freude an seinem besten Stück.